Unsere Ablauftöpfchen, die wir am Ende der Ablaufrinnen montiert haben, leiten viel Wasser ab, das vom Dach über die Windschutzscheibe in den Motorraum und die Karosserie läuft. Bei stärkerem Regen schwappt aber immer noch Wasser über die Ablaufrinnen drüber, was man an den Ablagerung im Bild gut sehen kann. Das landet dann auf dem Motorblock und auf den Injektoren. Wenn die festgerostet sind, gibt es eine kostspielige Reparatur und das lange nach der Garantiezeit.
Glücklicherweise hat da Rob Drew schon eine Lösung aus Edelstahl entwickelt, die im Facebook-Forum „Wohnmobil auf Ford Basis….“ lobend erwähnt wurde. Er ist super freundlich und hilfsbereit. Innerhalb von 3 Wochen wurde die Wanne aus England geliefert. Zugegeben, es war nicht ganz günstig, aber am Ende ist es günstiger als ein neuer Zylinderkopf.
Die Montage ist echt clever gelöst und beschädigt weder Motorblock noch Aufhängung. Man bekommt nicht mal schmutzige Finger.
Das Wasser wird an der Vorderkante über einen Schlauchanschluss abgeleitet. Hierfür habe ich bei Amazon einen „EPDM Gummi Schlauch Kühlerschlauch DIN 73411 I13 x A20 mm“ bestellt und diesen bis zum unteren Ende des Motorblocks geführt. Eine Schlauchschelle und ein Kabelbinder sichern diesen vor dem verrutschen.
Als letztes Problem bleibt nun noch die Motorsteuerung zu schützen, aber da haben wir noch keine schlaue Lösung gefunden. Es darf ja keinen Feuchtigkeits- oder Wärmestau geben und deshalb halte ich von dem Einwickeln in Plastik nichts. Präventiv haben wir alle Anschlüsse im Motorraum und auch am Unterboden mit einem Spray (WET.Protect e.nautic / wet-protect.de) aus dem Bootsbau eingesprüht. Das verdrängt Wasser und leitet keinen Strom. Das hat sich bei Bootsmotoren und deren Elektronik sehr bewährt.